Paul der blonde Labrador
Alma die braune Labidame

Gesundheit

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Schokolade kann für Hunde und Katzen ein süsses Gift sein. Die Gefahr liegt nicht an dem Fett- und Zuckergehalt der Schokolade sondern an dem Toxin Thebromin, welches in Kakaokern und Kakaoschale vorkommt. Die tödliche Dosis Theobromin für einen Hund sind 100 bis 200 mg pro Kilogramm. Bedeutet, dass mit einer Tafel Zartbitterschokolade oder drei Tafeln Vollmilchschokolade ein mittelgrosser Hund getötet werden kann.
Frostschutzmittel im Frostschutzmittel ist Ethylenglykol enthalten, eine geruchlose aber süsslich schmeckende Substand. Bereits wenige Milliliter können ausreichen um eine tödliche Vergiftung hervorzurufen. Am besten nach jedem Befüllen der Scheibenwischanlage jede noch so kleine Pfütze Frostschutzmittel beseitigen und unzugänglich aufbewahren.
Hitzschlag

im Sommer und in der Sonne abgestellte Autos sind eine tödliche Gefahrenquelle. Schon ein kurzer Aufenthalt im überhitzen Auto kann zum Tod führen. Selbst das Parken im Schatten oder das geöffnete Fenster sind nicht ausreichend. Faustregel: pro Minute kann die Temperatur im Autoinneren um bis zu 1°C ansteigen. Hunde haben bereits bei einer Temperatur von über 30°C Probleme. Es droht dann schnell ein Hitzschlag mit Todesfolge.

§17 d. deutschen Tierschutzgesetztes sagt aus, dass Tierhalter, die ihr Tier bei grosser Hitze im Auto zurücklassen, mit einer Geldstrafe oder einer Haftstrafe bis zu drei Jahren belangt werden können, vorausgesetzt dem Tier ist etwas passiert.
Magendrehung der Magen des Hundes dreht sich um die eigene Achse. Dabei werden abgehende und ankommende Blutgefäße sowie Magen Ein- und Ausgang (Darm und Speiseröhre) abgeschnürt und unterbrochen. Das abschnüren der Blutbahnen ist besonders schlimm für den Kreislauf des Hundes, das führt schnell zu einem Kollaps. Durch die verschlossenen Magenöffnungen kommt es zum Aufgasen des Magens, der Hund wirkt aufgebläht und bekommt einen harten Bauch.

Eine Magendrehung ist ein absoluter Notfall, ohne sofortige Operation führt sie innerhalb weniger Stunden zum Tod.

Hunde die eine Magendrehung haben zeigen Symptome wie Unruhe, Speicheln, blasse Schleimhäute und starkes Hecheln. Die Versuche zu erbrechen bleiben meist ohne Erfolg, auch Wasser kann nicht mehr aufgenommen werden. Der Bauch bläht sich zunehmend auf und wird hart. Der Hund wird apathisch und zunehmend schwächer.

Wie kann ich vorbeugen?

Besser ein paar kleine Mahlzeiten statt einer großen füttern, eine abwechslungsreiche Fütterung ist wichtig, kein übermäßiges Toben nach der Fütterung, Näpfe auf den Boden stellen, nicht erhöht, Inhaltsangabe bei Trockenfutter beachten, zu fetthaltiges Futter meiden