Paul der blonde Labrador
Alma die braune Labidame

Fährtensuche

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Die Fährtensuche ist ein Hundesport für jung und alt. Dies gilt für Mensch und Tier. Sie erfordert viel Fleiß und intensives, wenn möglich tägliches Üben.

Grundsätzlich kann man drei verschiedene Arten des Spurensuchens des Hundes unterscheiden:

  • Der Hund hält seine Nase in den Wind und versucht Gerüchen, die in der Luft schweben, aufzunehmen und ihnen zu folgen.
  • Der Hund richtet sich nach den Hautduftstoffen von Lebewesen, die sich entlang einer Spur oder kurz über dem Boden befinden. Diese Hunde sind nicht spurtreu.
  • Der Hund folgt dem Eigengeruch einer Fährte, die durch Fußabdrücke erzeugt wird. Sie sind spurtreu und lassen sich durch Wind und Wetter wenig beeinflussen.

Bei der Fährtenarbeit muss der Hund in einem Gelände (z.B. Acker oder Wiese) durch den Einsatz seines Geruchsinnes Gegenstände finden und den erfolgreichen Fund seinem Hundeführer durch ein entsprechendes Verhalten anzeigen.
Nutzt man z. B. den Nahrungstrieb, so gelingt es schnell, die Verknüpfung "Fährte suchen gleich Futter finden" beim Hund zu erreichen. Der Hund lernt, der Fährte unter Anleitung zu folgen.

Es gibt spezielle Fährtenhundprüfungen, wenn man den Hund nach der Begleithundeprüfung weiter in dieser Disziplin ausbilden möchte