Paul der blonde Labrador
Alma die braune Labidame

*Abschied von Heiner-Katze

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02.09.2011
Heute ist mein Frauchen sehr traurig.
Sie muß nämlich heute Nachmittag eines unserer sehr alten Kätzchen (Heiner-Mädchen, 17 J. alt) einschläfern lassen.
Heiner ist sehr krank. Sie hat seit dem Frühsommer einen ganz schlimmen Schnupfen (wahrscheinlich sogar ein Katzenschnupfen trotz Impfungen) und es wird einfach nicht besser. Kein Antibiotikum hilft und ihr Immunsystem konnte auch mit Medikamenten nicht besser gemacht werden.  Wahrscheinlich ist auch die Lunge schon betroffen, aber das kann man immer so schlecht hören, weil sie ja so laut schnauft und dabei noch schnurrt. Sie ist halt schon so alt...und jetzt hat sie auch noch das Fressen eingestellt, weil sie ja nichts mehr riechen kann und ist sehr abgemagert. Nicht mal gute Katzenmilch und Leckerlis mag sie noch haben. Sie liegt nur noch rum und "röchelt" wegen dem Schnupfen. Sie läuft kaum noch und ist sehr geschwächt. Ihr Fell ist schon ganz stumpf und man sieht ihr an, dass sie leidet... das will Frauchen natürlich nicht. Deshalb werden wir sie heute über die Regenbogenbrücke schicken...

HEINER: geboren im August 1994; verstorben am 02. September 2011-
mach`s gut Süße - jetzt geht`s Dir wieder gut... da, wo Du jetzt bist.



Abschied

Vielleicht werd' ich einst gebrechlich und schwach, und quälende Pein hält ständig mich wach.

Was dann getan werden muss, entscheide allein.

In diesem Kampf können wir nicht die Sieger sein.

Und bist du dann traurig, versteh' ich es wohl, doch deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.

Denn an diesem Tag, mehr als je zuvor gescheh'n, muss deine Freundschaft und Liebe auf's Schwerste bestehn.

Schau, wir hatten so viele Jahre voll Glück.

Keine Furcht darf, was kommen muss, halten zurück.

Du möchtest doch nicht, dass ich leide dabei, drum gib, wenn die Zeit kommt, mich bitte frei.

Bring mich dahin, wohin ich gebracht werden muss.

Nur eins noch, bitte bleib' bei mir bis zum Schluss.

Halte mich fest und red' mir gut zu

bis meine Augen kommen zur Ruh.

Ich weiß, mit der Zeit wirst du es wissen, es war eine Wohltat, die du mir erwiesen.

Und denke, wenn ich schon längst nicht mehr hier, mir blieb Leid und Schmerz erspart, dank dir.

Und dann gräme dich nicht, dass du es bist.

der entschied, wann die Zeit gekommen ist.

 Wir zwei waren doch viele Jahre glücklich vereint, lass nicht zu, dass dein Herz jetzt bittere Tränen weint.